Presse – Mitteilungen

Freitag, 27. Juli 2012

Städtische Werke Nürnberg schließen das Geschäftsjahr 2011 mit erfreulichem Ergebnis ab

Die Unternehmen im Konzern Städtische Werke Nürnberg, die N-ERGIE Aktiengesellschaft – die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg sowie die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen – standen 2011 vor großen Herausfor-derungen. Diese meisterten die Konzernunternehmen, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Städtische Werke Nürnberg GmbH, Josef Hasler, beim Jahrespressegespräch des Konzerns sagte: „Wir haben 2011 unsere Ziele erreicht, teils übertroffen. Wir konnten den Konzernumsatz und den Konzernjahresüberschuss steigern sowie den von der Stadt Nürnberg auszugleichenden Fehlbetrag erheblich senken. Wir werden auch 2012 unseren Weg konsequent wei-tergehen und unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern. Wir nehmen die Herausforderungen in allen unseren Geschäftsfeldern offensiv an und setzen uns für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nürnberg und unseres Versorgungsgebietes in der Region ein. Verantwortung und Nachhaltigkeit bestimmen unser Handeln.“

Der Konzernumsatz erhöhte sich 2011 um 145,6 Millionen Euro oder 5,8 Prozent auf 2.647,1 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse wurden zu 81,9 Prozent aus dem Strom- und Gasgeschäft erzielt (Vorjahr 80,3 Prozent). Der Anteil der Verkehrs-einnahmen ist mit 4,4 Prozent (Vorjahr 4,5 Prozent) an den Umsatzerlösen beteiligt. Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 62,4 Millionen Euro nach 18,9 Millionen im Vorjahr. Im StWN-Konzern waren 2011 im Jahresdurchschnitt 4.270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 168 Auszubildende beschäftigt. Der StWN-Konzern ist damit einer der zehn größten Arbeitgeber in Mittelfranken.

Mit Blick auf die künftige Entwicklung bekräftigte Josef Hasler, dass der Konzern auch weiterhin anstrebe, in allen Geschäftsfeldern sowohl kommunalpolitische als auch betriebswirtschaftliche Zielsetzungen zu verfolgen.

Die Energiewende ist für die N-ERGIE eine Chance

Die N-ERGIE steigerte ihren Umsatz 2011 auf 2.524,8 Millionen Euro und verbesserte den Jahresüberschuss auf 24,2 Millionen Euro. Dies in einem Jahr, das im Zeichen der Energiewende stand und durch die Umstrukturierung der Energieerzeugung gekennzeichnet ist. Die Unternehmensstrategie der N-ERGIE ist bereits seit Jahren konsequent auf die kontinuierliche Erweiterung der Eigenerzeugung aus erneuerbaren Energien ausgerichtet. Der Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks und zweier Bioerdgasanlagen sowie der Erwerb von Photovoltaik- und Windparkgesellschaften gehören zu den wichtigsten 2011 realisierten Projekten. Außerdem treibt die N-ERGIE den Aus- und Umbau des Stromnetzes kräftig voran, um die steigenden Mengen regenerativ erzeugten Stroms aufzu-nehmen. In Nürnberg erweitert die N-ERGIE das Fernwärmenetz, engagiert sich darüber hinaus im gesamten Versorgungsgebiet für Contracting und Energieeffizienzmaßnahmen. „Wir sind gut aufgestellt und sehen die Energiewende als große Chance“, bringt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE die Position des führenden Energieversorgers in der Region auf den Punkt.

VAG: Investitionen und wirtschaftliches Ergebnis als Herausforderungen

Auch die VAG erwirtschaftete 2011 ein erfreuliches Ergebnis. Die Umsatzerlöse stiegen auf 140,5 Millionen Euro, der Jahresfehlbetrag hat sich im Vergleich zu 2010 um 13,7 Millionen Euro auf 53,5 Millionen Euro stark verringert.

Die VAG hat ihr Verkehrsangebot 2011 nochmals ausgebaut: So wurde zum Fahrplanwechsel die U-Bahn-Linie U3 um zwei Bahnhöfe erweitert und endet nun am Verkehrsknotenpunkt Friedrich-Ebert-Platz. Mit der Inbetriebnahme der neuen Straßenbahntrasse in der Pillenreuther Straße war die Möglichkeit gegeben, das Straßenbahnnetz zum Fahrplanwechsel im Dezember neu und effizienter zu strukturieren. Mehr Komfort bieten die neuen U-Bahn-Züge der Baureihe DT3-F, die sowohl im automatischen wie auch im konventionellen U-Bahn-Betrieb einge-setzt werden können. Darüber hinaus versprechen die neun neuen Busse dank umweltschonender Motoren eine noch bessere Umweltbilanz für den ÖPNV in Nürnberg. Sowohl der Netzausbau als auch die Themen Klima- und Umweltschutz, spielen für die VAG auch künftig eine bedeutende Rolle. So wird derzeit die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 von Thon bis Am Wegfeld vorbereitet. Und auch die nochmalige Verlängerung der U3 über Klinikum Nord bis Nordwestring steht bereits an. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in die Infrastruktur und in Fahrzeuge.

Preiswerter und zeitgemäßer Wohnraum von der wbg

Die wbg ist das der Stadt Nürnberg verbundene Immobilienunternehmen. Für das Jahr 2011 weist sie ein positives Ergebnis von 11,1 Millionen Euro aus. Sie profitiert vom Wachsen der Stadt und dem florierenden Immobilienmarkt. Der Umsatz der wbg stieg 2011 auf 118 Millionen Euro. 2010 waren es 106 Millionen Euro.

Ziel der wbg ist es, den Immobilienbestand nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien zu sichern und weiterzuentwickeln. Dafür setzte die wbg im Jahr 2011 sechs Bauprojekte mit Gesamtkosten in Höhe von zwölf Millionen Euro um. 33 Wohneinheiten wurden neu gebaut, Objekte mit 197 Wohneinheiten energetisch modernisiert. Darunter auch ein Gebäude in der Schultheißallee, das im Rahmen eines Projektes der Deutschen Energie-Agentur saniert wurde. Weitere Schwerpunkte waren die Fortführung der Modernisierung am Nordostbahn-hof und in Mögeldorf sowie die Umsetzung einer weiteren Modernisierungsmaß-nahme in der Parkwohnanlage West. Für den laufenden Unterhalt wurden zusätzlich rund 18 Millionen Euro eingesetzt.

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