Neuer Arbeitsdirektor bei den Städtischen Werken Nürnberg bestätigt
Bei den Städtischen Werken Nürnberg wird es ab 1. Juli 2009 ein eigenständiges Ressort Arbeitsdirektor, mit Zuständigkeit für die Städtische Werke Nürnberg GmbH, die N-ERGIE Aktiengesellschaft und die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg geben. Dies haben die Aufsichtratsgremien der drei Konzerngesellschaften beschlossen, zuletzt der Aufsichtsrat der N-ERGIE in seiner Sitzung am 30. März 2009. Gleichzeitig haben die Aufsichtsräte Karl-Heinz Pöverlein in die neue Funktion berufen. Er war bislang bei der N-ERGIE als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Betriebsrats tätig.
Die Funktion des Arbeitsdirektors
Das Mitbestimmungsgesetz von 1976 sieht für Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten vor, ein Vorstandsmitglied für Personal (Arbeitsdirektor) zu berufen. Bei den Städtischen Werken Nürnberg hat diese Funktion seit 1989 Herbert Dombrowsky bekleidet – seit 12 Jahren in der Doppelfunktion als Arbeitsdirektor und Vorsitzender der Geschäftsführung der Städtische Werke Nürnberg GmbH sowie Vorstandsvorsitzender bei N-ERGIE und VAG. Aufgrund der zunehmenden Komplexität in der Energie- und Verkehrsbranche und der damit verbundenen Herausforderungen vor allem auch im Personalbereich wurde es jedoch notwendig, die Funktion des Arbeitsdirektors wieder als eigenständiges Ressort zu besetzen. Im StWN-Konzern sind rund 4.600 Mitarbeiter beschäftigt.
Zur Person Karl-Heinz Pöverlein
Karl-Heinz Pöverlein ist 1956 in Nürnberg geboren und ausgebildeter Starkstromelektriker. Er begann 1986 seine Karriere im Städtische-Werke-Konzern als Energieanlagenelektroniker bei der EWAG, heute N-ERGIE Aktiengesellschaft. Seit Dezember 1995 setzt er sich als freigestellter Betriebsrat und ab Ende 2001 als Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE für die Belange der Mitarbeiter ein. Zudem ist er seit 2001 ständiges Mitglied des N-ERGIE-Aufsichtsrats, seit 2004 als stellvertretender Vorsitzender. Vor allem die jahrelange Tätigkeit als Betriebsrat sowie sein gewerkschaftliches Engagement von 1987 bis heute machen ihn zu einem Experten in Sachen Personal und Soziales, und damit zum idealen Kandidaten für die Position des Arbeitsdirektors. „Ich bin mir aber der Gratwanderung bewusst, die ich vollziehen muss, indem ich nun alle meine Aufgaben aus Sicht der Belegschaft, aber auch aus Unternehmenssicht betrachten muss“, reflektiert Karl-Heinz Pöverlein seine neue Aufgabe, „ich freue mich jedoch sehr auf die neue Herausforderung. Vor allem der Verkehrsbereich ist für mich neu und damit sehr reizvoll. Mein Ziel ist es, mich von nun an für den gesamten Konzern einzubringen und dessen Geschicke zum Wohle der Mitarbeiter, aber auch im Sinne der Unternehmen zu lenken, soweit sie in meinen Zuständigkeitsbereich fallen. Dieser wird im Wesentlichen Personal und Soziales, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Umweltaspekte umfassen.“
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